Donnerstag, 6. November 2008

Köln

Die letzten 2 Tage habe ich bei einem Seminar in Köln verbracht. Während des Seminars war kaum freie Zeit für eigene Unternehmungen; am Abend des ersten Tages gab es eine nette Abendveranstaltung mit einem interessanten Orgelkonzert und daran anschließend noch eine Einführung in die Orgel - und danach die obligatorische Kölsch-Runde. Dafür hatte ich dann nach Abschluss der Veranstaltung noch etwas Zeit, bis mein Zug fuhr, und so habe ich mich noch ein bisschen auf der Domplatte und im Dom umgeschaut.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Wir bauen bei Regen und bei Sonne

Angenehm sind Baustellen, wenn linde Lüfte wehen, die Sonne scheint und man sich ab und zu bei einem Blick auf den herbstlich bunten Wald erholen kann.

Weniger erbaulich ist die ganze Sache, wenn sich über dem Wald dunkle Wolken zusammenziehen.

Das führt dann ab und zu zu Zwangspausen, die nur durch schöpferische Langeweile zu überbrücken sind.


Manche Wartezeit wird durch interessante grafische Fundstücke bereichert.

Der erste Teil der Baustelle ist jetzt abgeschlossen, die normale Bürotätigkeit hat mich wieder und die Erkältung wird sich hoffentlich übers Wochenende auskurieren lassen.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Beruflich in Franken

Das gute Herbstwetter läßt noch eine kleine Deponiebaumaßnahme zu, so dass ich eine gute Woche in Franken, südlich vom Steigerwald, "Bau lei(d)ten" darf. An den letzten Tagen war dann sogar noch für einen kleinen Abendspaziergang Zeit. Entlang von herbstlich verfärbten Uferbäumen an der Aisch:

Sägewerk mit Wasserkraftnutzung:



Stauwehr unter der Brücke (links geht der Triebwasserkanal zum Sägewerk weg):

Eine Spezialität der Gegend ist die Karpfenzucht. Karpfenhaltung in Kisten, die in den Bach gehängt werden:

Die übrige Speisekarte ist auch sehr ländlich geprägt. So gab es am ersten Abend hier gleich eine Schlachtplatte, d. h. frisches Kesselfleisch mit Sauerkraut (very strange food from the just killed pig) und am nächsten Tag dann Resteverwertung, sprich Sülze mit Röstkartoffeln.

Sonntag, 28. September 2008

Stuttgart - Monte Scherbelino

Nachdem wir alle wieder in der Heimat gelandet sind, haben wir bei herrlichem Spätsommerwetter einen kleinen SonntagnachmittagsvordemKaffetrinkenundKuchenessenspaziergang auf den Monte Scherbelino gemacht.

Blick auf Stuttgart


Trümmer aus dem Vorkriegsstuttgart


Blick zum Fernsehturm

Donnerstag, 18. September 2008

Buenos Aires - Capital Federal

Die letzten 2 Tage verbrachten wir damit uns - bzw es war ja nur fuer mich neu - endlich mal die Capital Federal de Buenos Aires anzuschauen. Also das Zentrum, was allgemeinhin als Stadt Buenos Aires bezeichnet wird gehoert zu einem grossen Teil zu der Provinz Buenos Aires.
Die Capital ist also im Vergleich zur Gesamtgroesse der Stadt recht klein.
Angefangen haben wir mit den Plaza de Mayo, auf dem wir heute die allwoechentliche Demonstration der "Associacion de Madres de Plaza de Mayo" mitverfolgen konnten.
Jeden Donnerstag treffen sich diese Muetter, denen waehrend der Militaerdiktatur die Kinder geklaut wurden und dann kinderlosen Offizieren zur Adoption freigegeben wurden.
Gleichzeitig demonstrierte auch noch Teile der indigenen Bevoelkerung fuer eine Agrarreform in Bolivien.
Um ein Ausufern solcher Demonstration - bwz jeglicher Demonstrationen - zu verhindern, stehen auf dem Plaza de Mayo immer Absperrgitter in Richtung des Regierungspalastes.
Danach sind wir am Regierungspalast vorbei zum Puerto Madero - dem alten Hafen - gelaufen. Dort gibt es die alles was das Herz eines reichen Argentiniers begehert. Berichten zu Folge auch ne sehr krasse Disco mit Pool im Aussenbereich. Wurde aber dieses Jahr nicht ausgetestet.
Spaeter wurde noch ueber die Avenida Florida - die Haupteinkaufsstrasse, neben den unzaehligen Malls - flaniert und etwas geshoppt ;)
Auf dem Rueckweg zum Retiro wurde noch kurz am Denkmal fuer den Falklankrieg - auch wenn man diesen Namen hier auf keinen Fall sagen darf - vorbeigeschaut.
Dort in der Naehe befindet sich auch noch das Monument fuer den Befreier Argentiniens - San Martin. Sehr beeindruckend waren aber auch die riesigen Strassen in Buenos Aires. Um den Verkehr zu beschleunigen ist es nichts ungewoehnliches 6- oder gar 8-spurige Strassen zu haben.

Tut mir Leid, falls die Berichte von hier etwas unregelmaessig und/oder kurz ausfallen, da wir meistens den ganzen Tag unterwegs sind oder abends eben noch lange unten und nicht am PC, wird es meistens spaet bis wir ins Zimmer kommen, da habe ich entweder keine Lust mehr oder muss schlafen, da wir morgens frueh raus wollen. Ich hoffe aber dass ihr wenn ich endlich die Bilder hinzufuegen kann, trotzdem einen kleinen Einblick von dieser schoenen Stadt bekommt.

Cataratas de Iguazu

Letzte Woche haben wir fast vollstaendig an den Wasserfaellen von Iguazu verbracht. Am Montag 18 Stunden Hinfahrt (gluecklicherweise ueber Nacht in einem Bus der es dank Coche-Cama auch zuliess zu schlafen), Ankunft war dann Dienstag morgens um 11. Da auf der brasilianischen Seite der Weg kuerzer ist und man deutlich weniger Zeit braucht, entschlossen wir uns mit der Ansicht der Wasserfaelle zu beginnen.
Selbst von der anderen Seite des Tals waren die Faelle sehr imposant - Bilder folgen aufgrund eines fehlenden USB-Sticks erst in Deutschland. Nach 2 Stunden Touristen-Gequetsche waren wir auch fertig und freuten uns auf den naechsten Tag um die Faelle mal von "innen" zu erleben.
Nach einem kurzen Bad im fatzenkalten Pool des Hostels ging es abends noch jeweils ein Pizza essen, obwohl die Bedienung uns nicht zutraute diese zu schaffen. Ok es blieben auch 2 Stuecke uebrig ;)
Ausgeschlafen ging es dann mittwochs auf die argentinische Seite. Alles in allem deutlich imposanter von oben auf die Teufelsschlucht zu schauen und auch sonst sehr nah an den Faellen zu sein.
Die Insel die in der Mitte des Tals liegt konnten wir leider nicht besuchen, da das Wasser aufgrund der vorangegangen Regentage lieder zu hoch war.
Wenn man aber mal in Argentinien/Paraguay/Brasilien ist sollte man sich diese Faelle aber auf keinen Fall entgehen lassen.

Freitag, 12. September 2008

Recife - Frankfurt

Und auch der längste Urlaub ist einmal zu Ende - und daher hier noch ein paar Bilder von der Rückreise.

Letzter Blick aus dem Flugzeug auf das Flughafengebäude von Recife.

Dann ging's diesmal tatsächlich an der Küste entlang (nachdem der Hinflug eher im Hinterland war) Richtung Sao Paulo. In Recife hatte es am Vormittag noch heftig geregnet, aber beim Flug war die Küstenlinie immer wolkenfrei, so dass man eine klasse Aussicht hatte.

Die Bucht von Rio. Das Flugzeug flog fast genau über den Corcovado, der auch beeindruckend aus 11.000 m Höhe ist, aber leider nicht zu fotografieren.

Im Hinterland haben sich einige Gewitterwolken gebildet, die aus dem Flugzeug äußerst imposant aussehen.

Und hier noch ein kleiner Ausschnitt von Sao Paulo im Smog

Vom weitere Flug von Sao Paulo nach Frankfurt gibt es leider keine Bilder, den der Fensterplatz, den ich hatte, war leider am Notausgang, wo kein Fenster war.

Ziemlich verwirrend ist es dann allerdings, im Flugzeug ca. 1 Stunde vor der Landung Frühstück serviert zu bekommen und dann, wenn man den Flughafen verläßt, feststellt, dass es in Deutschland bereits 15:00 ist.