Samstag, 6. September 2008

Buenos Aires - Tag 2 bis 4

Hier aus dem Sueden gibts es bisher noch nicht viel zu berichten, da ich allein und bei Pisswetter wenig Lust verspuert habe mir die Stadt anzuschauen.
Deshalb blieb es bei einigen kurzen Spaziergaengen im Ort und Spielen mit den Kindern (Uno ist sehr beliebt).
Das Wetter ist relativ eklig, kalt (7 Grad) und heute auch feucht. Laed also nicht ein sich aus dem Haus zu begeben.
Am Montag geht es vorraussichtling in Richtung Cataratas de Iguazu, da man dafuer schon einige Zeit braucht. 1 Tag Busfahrt hin, dann erst mal die argentinische Seite, danach die brasilianische, und wieder ein Tag zurueck.
Danach wird es auch mehr zu berichten geben. Und auch Bilder ;)

Recife - Tag 15

Heute war wieder klassischer Kulturtag.
Als erstes besuchten wir den Gouverneurspalast am Platz der Republik. Der Regierungssitz wurde 1841 durch die Portugiesen errichtet, nachdem sie den zuvor am selben Ort stehenden Bau, der durch die Hollaender gebaut worden war, zerstoert hatten. Im Treppenhaus sind in 2 wunderschoenen Hinterglasmalereien ueber die Unabhaengigkeitskriege zu sehen.


Direkt daneben liegt das Theater Santa Isabel, ein wunderschoener Jugendstilbau.


Freitag, 5. September 2008

Recife - Tag 14

Nachdem tagsueber etwas faulenzen angesagt war, gings abends noch nach Olinda zum MIMO - Mostra Internacional de Música em Olinda. Violine und Klavier von Mozart, Franck und Grieg in der Igreja da Sé, der groessten Kirche des Ortes.

Mittwoch, 3. September 2008

Buenos Aires - Tag 1

So nach den gestrigen Schwierigkeiten gings dann heute sehr frueh um 6 Uhr - also aufstehen um 4 :( - los. Erstmal in Richtung Brasilia - ein mittlegrosser Umweg der leider in Kauf genommen werden musste. 3 Stunden spaeter gabs dann den naechsten Zwischenstopp in Porto Alegre. Dazwischen gab es eigentlich NICHTS zu sehen ausser Felder und Berge.
Zwischen Porto Alegre und Buenos Aires gab es dann auch nur Wolken zu bestaunen die sich kurz vor Buenos Aires verzogen und den Blick auf die sehr verscmutzte Muendung des Rio de la Plata freigaben.
Landung und Zoll ohne Probleme passiert, dann noch kurz das Gepaeck gesucht und in Richtung Ausgang begeben, wo neben der netten Gastfamilie auch noch ein deutscher Freund wartete der dann aber gleich selber zu seinem Flug zurueck nach Deutschland musste.
Die Familie ist sehr nett und das Haus schoen. Bei Gelegenheit folgen dann Bilder.
Heute Abend ist dann erstmal Asado angesagt, lecker Fleisch :)

Recife - Tag 13

Der Tag begann mit einer mittelschweren Enttaeuschung. Eigentlich wollte der Tiger nach Buenos Aires weiterziehen, aber die brasilianische Fluggesellschaft hatte den Flugplan geaendert, ohne unserem deutschen Reisebuero die Aenderung mitzuteilen. So war das Flugzeug schon in der Luft als wir am Flughafen ankamen. Es folgte eine Reihe von Diskussionen bis wir einen Flug einen Tag spaeter bekamen, der aber nicht ueber Sao Paulo, sondern ueber Brasilia und Porto Alegre nach Buenos Aires hatten.
Aber in jedem negativen Ereignis steckt auch ein positives. So haben wir gemeinsam das Nachmittagsprogramm absolviert, das die Suche nach dem letzten noch existierenden Zeppelin-Landemast und eine Katamaranfahrt durch den alten Hafen von Recife umfasste.

Unser Beitrag zum 100jaehrigen Zeppelin-Jubilaeum:
In der Zeit von 1931 bis 1938 hatte ein regelmaessiger Transatlantikdienst existiert, bei dem in Brasilien Recife der Landeplatz war. Im Gespraech mit unseren Bekannten hatte sich herausgestellt, dass der Landeplatz als historisches Denkmal geschuetzt ist, aber eigentlich keiner weiss, wo er liegt ("irgendwo in einer suspekten Gegend"). Durch einige Nachforschungen hatten wir dann aber doch jemanden gefunden, der schon mal dort war, und noch in etwa wusste, wo zu suchen ist. Die Fahrt fuehrte dann tatsaechlich durch einige eher heruntergekommene Viertel und nach einigen Fragen an Tankstellen, die nicht wirklich zielfuehrend beantwortet wurden, sind wir bei einer Polizeistreife erfolgreich gewesen. Denn der Turm liegt in einem polizeilichen Uebungsgebiet, in dem u. a. Spezialeinheiten Schiessuebungen abhalten. In Brasilien stellt dies aber kein weiteres Problem dar. Nachdem an der Schranke der Vorname des Fahrers angegeben wird, kann man ohne weiteres auf dieses Gelaende. Von einem Uebenden wurden wir dann noch freundlich darauf hingewiesen, dass es kein Problem sei, den Turm zu fotografieren, wir sollten nur nicht auf das uebrige Gelaende, da hier scharf geschossen wird.



Anschliessend sind wir dann in den alten Hafen gefahren, von wo aus man diesen mit Katamarenen befahren kann. Die Fahrt fuehrt ueber zwei Flussarme unter diversen Bruecken durch, die aufgrund der Flut gerade so passiert werden konnten. Die Bebauung entlang des Ufers ist z. T. durch repraesentative Gebaeude gekennzeichnet, die erhalten werden, der groesste Teil ist aber leider vom Verfall bedroht.



Am Abend waren wir dann noch in einer Kneipe in der Altstadt.

Dienstag, 2. September 2008

Recife - Tag 12

So gestern stand nun also Fussball auf dem Programm. Morgens ans Stadion um Karten zu kaufen, da es fuer unsicher angesehen wurde bis vor dem Spiel zu warten. War dann aber doch nicht ausverkauft. Knapp 17.000 Sport-Anhaenger und schaetzungsweise 30 International-Fans fanden den, fuer zweitere doch sehr weiten, Weg ins Stadion der Rubro-Negros.
Das Spiel war, wie man es bei diesen Breitengraden nicht anders erwarten konnte, ein seichter Sommer-Kick, bei dem Sport zwar von Anfang an bemueht ans Werke ging aber im Abschluss doch die Entschlossenheit fehlen liess. Ein Spielmacher fehlte der Mannschaft doch merklich.
Die Torcida schloss sich der Leistung des Teams nahtlos an und konnte nicht vollkommen ueberzeugen. Da ich aber bezweifel, dass das hier jemanden intressiert hoere ich damit auf das Spiel und den Rest zu kommentieren.
Bilder gibt es zwar sind aber auf dem schon eingepackten Laptop. Folgen also fruehestens in Argentinien falls sie gewuenscht werden.
Um es nicht zu vergessen, das Spiel ging gluecklicherweise 1:0 fuer Sport aus.

Sonntag, 31. August 2008

Porto de Galinhas - Maracaípe

Am Samstag ist wieder Strand angesagt. Dieses Mal ein kleines Surferparadies suedlich der Touristenhochburg Porto de Galinhas. Am Strand gibt es viele kleine Bars und Kneipen, in denen mal vorzueglich essen kann (natuerlich vor allem Fisch in allen Variationen).


Wir waren waehrend der Flut am Strand, so dass dieser entsprechend klein war. Die Einheimischen meinen allerdings, dass die Flut bisher noch nie so hoch war, wie jetzt. Dadurch werden der Strandweg und auch nah am Meer gelegene Huetten trotz Boeschungssicherung immer weiter unterspuelt.

Am Abend dann noch eine kleine Einfuehrung in die Kunst des Surfens, der aber aufgrund der fuer Anfaenger doch recht hohen Wellen nicht sehr erfolgreich war.